Die
LEGIC(R)-Technologie ist im Bereich
Zutritt-/Zeiterfassung im deutschsprachigen Raum weit verbreitet und wird von vielen Unternehmen als Hausausweis genutzt. Die Karten gibt es in einer segmentierten und einer unsegmentierten Variante, die beide
mit dem CashCard-System kombiniert werden können. Bemerkenswert an der LEGIC-Technologie ist insbesondere der durch ein proprietäres Lizenzierungssystem sehr hohe Sicherheitslevel. Karten und Leser müssen vor
der Verwendung mittels spezieller Taufkarten freigeschaltet werden. Die Standard LEGIC-Karte (LEGIC(R)-Prime MIM256) bietet 256 Bytes Speicherplatz, von denen ca. 80 Bytes für die CashCard Anwendung benötigt werden.
Die CashCard Automaten GmbH ist offizieller LEGIC-Partner und Systemintegrator. Unsere
LEGIC-Produkte basieren auf Hardware und Software aus eigener Herstellung. Die LEGIC Lizenznehmer haben sich zu einem Partnernetzwerk (www.legic.com) zusammengeschlossen und
Systemkomponenten für die verschiedensten Anforderungen entwickelt. Hier finden Sie sicher auch für Ihren Anwendungsbereich eine geeignete Lösung.
Bei kontaktlosen Chipkarten (RFID-Technologie) befindet sich der Chip im Inneren der Karte und wird nicht von der Leseeinheit
kontaktiert. Der Datentausch erfolgt im Prinzip über Radiowellen, über die der Kartenchip während des Vorgangs auch mit Energie versorgt wird. Die Karte benötigt somit, obwohl sie nicht kontaktiert wird,
keine Batterie. Dies ist das eigentlich geniale an den kontaktlosen Karten. Die Übertragung der Signale erfolgt auf einer festen Trägerfrequenz von 13,56 MHz.
LEGIC-Datenträger müssen für den Schreib-/Lesevorgang nicht unbedingt in ein Lesegerät eingegeben werden. Es genügt, die Geldbörse, in der sich die Karte befindet, an den Leser
zu halten. Da der Schreib-/Lesevorgang sehr schnell erfolgt, sind kontaktlose Karten insbesondere für Schnellkassen sehr gut geeignet. An Verkaufsautomaten sehen wir in
einigen Fällen dennoch einen Einschub für die Karte vor, da es unbequem sein kann, Automaten mit nur einer freien Hand zu bedienen (mit der anderen Hand muß ansonsten die Karte vor den Leser gehalten werden).
In einer kontaktlosen Karte befinden sich ein Chip und eine Antenne. Der Chip liegt geschützt im Inneren der Karte und ist von außen nicht
zugänglich. Wird die Karte im Bereich des Chips stark geknickt, so kann die Antenne vom Chip abbrechen und die Karte dadurch zerstört werden. Wie empfindlich die Karte auf Knicken reagiert hängt
weitgehend von der bei der Kartenherstellung eingesetzten Technologie und vom Kartenmaterial ab. In letzter Zeit wurden hier erhebliche Fortschritte erzielt, so dass wir mit der kontaktlosen Karte
mittlerweile geringere Ausfallquoten erzielen, als mit den anderen Kartentypen. Systeme auf der Basis von kontaktlosen Karten sind besonders servicefreundlich, denn die Leser
enthalten keine mechanisch beweglichen Teile und die Verschmutzung der Karten und der Lesegeräte spielt keine wesentliche Rolle für den störungsfreien Betrieb. Anders als bei der Mifare(R)-Classic Karte sind für die LEGIC(R)-Prime-Karte noch keine Angriffe von Hackern
bekannt geworden. Insofern kann man die Sicherheit etwas höher bewerten.
Sie können die LEGIC-Karte selbstverständlich mit Ihrem eigenen Firmenlogo bedrucken
lassen. Es gilt das, was bereits zur Magnetkarte und zur Chipkarte gesagt wurde. Die kontaktlose Chipkarte kann mit einem Magnetstreifen, einem kontaktbehafteten Chip oder
einem induktiven System kombiniert werden. Auch kontaktlose Chipkarten müssen vor der Verwendung generell bei CashCard grundcodiert werden. Dabei wird jede Karte einzeln auf Funktion geprüft.