Umsatzspeicherung
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Für die Speicherung und den Abruf von Umsätzen gibt es zwei prinzipielle Möglichkeiten. Zum einen kann man jeden Verkauf eines Artikels in einem eigenen Datensatz speichern und in diesem Datensatz alle interessanten Daten wie Verkaufspreis, Uhrzeit, Artikel, Artikelgruppe, Benutzergruppe usw. festhalten. Wir bezeichnen dies als Einzelspeicherung. Der Vorteil dabei ist, dass man die Umsätze später nach beliebigen Kriterien auswerten kann, da jeder Vorgang eindeutig und nachvollziehbar ist. Der wesentliche Nachteil ist, dass eine Unmenge von Daten produziert werden. Es wird daher relativ viel Speicherplatz in den Endgeräten benötigt. Die Einzelspeicherung wird manchmal auch aus transaktionsbasierte Speicherung bezeichnet und ist bei allen neueren Geräten Standard.

Eine wesentlich kompaktere Möglichkeit ist die, für jeden Artikel einen eigenen Zähler anzulegen, der bei jedem Verkauf des Artikels um 1 erhöht wird. Für jeden Artikel wird nur ein einzelner Speicherplatz benötigt, auf dem die Artikelumsätze aufsummiert oder kumuliert werden. Wir bezeichnen dies daher als kumulierte Umsatzspeicherung. Der Vorteil ist ein sehr geringer Speicherbedarf und ein schneller Umsatzabruf. Nachteilig ist, dass die Umsatzauswertung nicht nach allen Kriterien möglich ist. Diese Art des Umsatzabrufes wird meist bei Offline betriebenen Automaten verwendet.

Das CashCard System sieht beide Möglichkeiten vor. Beim kumulierten Umsatzabruf verwenden wir ein Verfahren, welches die Vorteile der kumulierten Speicherung erhält und die Nachteile weitgehend umgeht. Für jeden Artikel wird dabei nicht nur ein einzelner Speicherplatz reserviert, sondern genau so viele, wie es Benutzergruppen gibt. Die Anzahl der benötigten Speicherplätze entspricht somit der Anzahl der Artikel mal der Anzahl der Benutzergruppen. Somit kann beliebig nach Artikeln, Benutzergruppen, Warengruppen, Mehrwertsteuersätzen, Gerätegruppen und Filialen abgerechnet werden.

Als schwierig erweist sich bei der kumulierten Speicherung die Auswertung nach Datum und Uhrzeit. Da die Speicherung in den Endgeräten kumuliert erfolgt, kann nicht festgehalten werden, zu welchem Zeitpunkt ein Verkauf genau erfolgt ist. Das CashCard-System ordnet die kumulierten Umsätze daher stets dem Zeitpunkt des Datenabrufs zu und verhält sich so, als ob alle Umsätze genau zum Zeitpunkt des Datenabrufs getätigt wurden. Daraus ergibt sich, daß eine Auswertung z.B. nach Tagen nur dann möglich ist, wenn die Geräte auch tatsächlich täglich abgerufen werden.